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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Linux: Pro + Contra


onemanshow
10.10.2006, 09:44
...ich überlege im Moment auf Linux umzusteigen. :unsure:
Wer von euch ist Linux User und hätte paar Tips für mich (Welche Distribution? Linux alone oder +XP?)...
Vielleicht könnt ihr ja auch kurz was zum "Pro + Contra" sagen, ist Linux wirklich um vieles sicherer als XP oder gibt es noch immer noch zu viel fehlende Kompatibilität zu Programmen?

Ich nutze meinen Rechner ausschließlich zum Surfen, Brennen und für Office. Da ich kein großer Gamer bin würde Linux doch passen, oder?
Wäre schön wenn sich der Ein oder Andere mal zum Thema äußern würde :wave:

PS:...wie siehts mit diesen "Life CD´s" aus? Kann ich die wirklich einfach mal testen ohne XP zu schädigen...?

motafix
10.10.2006, 10:47
Also für dich wäre Linux auf jeden fall brauchbar.Ich kann dir Ubuntu empfehlen ist wirklich einsteiger freundlich und leicht zu installieren.Viele Programme sind auch schon mit dabei z.B. Für den Office Bereich OpenOffice.
Ich würde aber trotzdem erstmal XP und Linux installieren damit du dich erstmal einarbeiten kannst und falls etwas nicht funktioniert kannst du wieder auf Xp wechseln.

Mehr Infos schau mal [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) da helfen dir bestimmt auch welche wenn du nicht zurecht kommst!

Aber auf jeden fall ist linux sicherer.

onemanshow
10.10.2006, 11:12
...Danke motafix, sehr gute Seite, da gibts ja eigentlich alles zum Thema. Werde mal testen...
Vielleicht noch ne Frage zu den Systemanforderungen, ist Linux (z.B. Ubuntu) ressourcenschonender als XP, wenn ja welche Desktopoberfläche Gnome, KDE...

Wäre schön noch 2-3 Meinungen zu hören...

H4rdsTyler
10.10.2006, 11:30
Sprich mal mit Replay, der ist soweit ich weiss auch umgestiegen!

gruss
H4rd

vote0001
10.10.2006, 12:42
also lass auf jedenfall dein xp auf der platte, das wirst du noch oft genug brauchen ;)

ich hab auch vor auf linux umzusteigen nur hab ich meist treiber probleme mit meinem laptop
hab jetzt erstmal fedora core 5 installiert, warte aber noch auf final von 6
anschliessend hab ich erstmal vor alle treiber zum laufen zu bringen (wlan, bluetooth, sound, nvidia treiber) anschliessend dann kde statt gnome als oberfläche zu nutzen. nach und nach sollen dann alle programme die ich von win xp kenne zum laufen gebracht werden (mame, hardware monitoring usw)

edit: ach ja mit den live cds veränderst du wirklich nichts an deinem system, sobald du die cd/dvd rausnimmst ist alles wieder beim alten

Replay
10.10.2006, 15:22
Also ich empfehle Dir Kubuntu...Kubuntu deswegen weil das K am anafang für KDE steht und das mein persönlicher Favourit ist, es aber auch für XP umsteiger bestens geeignet ist.

Hardwaretechnsich ist das meiste inzwischen mit Linux kompatibel. Gibt ain paar Ausnahmen. Aber es gibt ganze Hardwareliste für Linux, wo Du nachschauen kannst ob Deine Hardware unterstützt wird...

Sind aber nur selten Sachen die wegfallen, wie einige alte WebCams z.B.

Office ist OpenOffice standard unter Kubuntu, zum brenne empfiehlt sich k3b. Sieht ein bissl aus wie Nero und arbeitet gut..

Sciherheitstechnisch ist Linux natürlich besser als Windows. Vorallem gibt es kaum Viren oder Trojaner unter Linux. Es gibt ein paar vereinzelte, aber wenn Du Dir di einfängst, gewinnst Du auch im Lotto :D

Also ich kanns nur empfehlen. Ich hab inzwischen garkein XP mehr drauf, da ich grossteils inzwischen alles hier machen kann. Und falls man doch mal Windowstools braucht, gibt es noch die Windows API Übersetzer Wine für Anwendungen, CrossOver Office für MS Office, Adobe Programme etc und Cedega für Spiele

arthur.spooner
10.10.2006, 17:55
Zur Sicherheit kann ich nur folgendes sagen. Ich habe unter XP McAfee laufen und noch nie einen Virus oder Trojaner oder sonst was gehabt. Ich kenne auch niemanden, der jemals sich so was eingefangen hatte.

Ich habe auch vor einiger Zeit mal den Umstieg auf Linux gewagt. Es ist an dem Druckertreiber gescheitert. Ich hab so nen tollen Drucker, mit dem man CDs bedrucken kann und das hat unter Linux nicht geklappt.

Jetzt habe ich mir ein MacBook gekauft und warte schob sehnsüchtig auf die Lieferung. Dann ist endlich Schluss mit dem ganzen Käse. Vor allem gibts dann mal nen Browser, der auch den ACID2-Test besteht und nicht so en vermurkstes Ding wie IE oder Firefox.

Mein Tip: Wenn alles läuft und du nicht windowsspezifische Programme unbedingt benötigst, dann steig auf Ubuntu um, das könnte sich lohnen. An sonsten bringt es in meinen Augen nicht wirklich was.

PowWOW
10.10.2006, 18:51
Hi,


hier noch eine Meinung. Für alle Linuxer: Es ist meine Meinung - bitte nicht unnötig anflamen.

Ich habe es oft mit Linux probiert, aber - ja schlagt mich ruhig dafür - es nie geschafft umzusteigen. Linux ist ne schöne Sache für Leute, die viel Zeit haben und gerne basteln wollen. Falls du zu diesen Leuten gehörst, dann ist Linux vielleicht das Richtige für Dich. Bei mir siehts aber anders aus: Ich muss meine Arbeit am Computer fertig bekommen (Informatik-Student), und da will ich einfach nicht ewig rumbasteln.

Okay, kurzer Einschub. Was meine ich mit "rumbasteln". Linux soll doch in der letzten Zeit so viel besser geworden sein, was die HW-Erkennung angeht. Warum aber muss ich dann doch immer noch selbst Hand anlegen, damit meine Grafikkarte richtig rund läuft (nicht die z.B. fglrx für ATi, sondern richtige 3D-Treiber)?Für meinen Monitor dasselbe Spiel (ist ein 20" Widescreen wirklich sooo außergewöhnlich; btw, er ist von DELL). Und die Soundkarte von M-Audio (Revolution 5.1, nicht 7.1!) will auch nicht so recht mit ALSA. (An die Linuxer: Ja, es gibt OSS, aber mal ehrlich: Geld ausgeben für nen Treiber? Finde ich recht seltsam.)

So viel mal zum Thema "rumbasteln". Und bei neuer Hardware geht das Ganze wieder los. Man kann sich auch vorher informieren, welche HW unter Linux problemlos(-er) läuft, richtig. Aber problemloser gehts eben mit Windows.

Und dann kommt der Kumpel mit seiner Festplatte vorbei und will ein paar Files tauschen. Natürlich hat er Windows und NTFS - und was mache ich? Tja, entweder nur von der Platte lesen (das würde der Kumpel nicht so toll finden, schließlich will er auch ein paar neue Files haben) oder ich starte eben Windows und gebe ihm dort die Files (was ich nicht so toll finde, denn dann muss ich erst neustarten - und wenn ich sowieso auf Win angewiesen bin, dann kann ich auch gleich bei Win bleiben).

Ja, mir ist schon klar, daß mit dieser Einstellung Linux nie den Durchbruch haben wird. Aber ich muss auch nicht derjenige sein, der die "Revolution" antreibt. Ich will User sein. Und als User nutze ich eben das, was mir am komfortabelsten erscheint.

Linux ist mir(!) einfach nicht benutzerfreundlich genug, das ist alles. Ich hab absout nichts gegen Linux, aber ich will nicht die ganze Freizeit damit verbringen, mit dem OS zu spielen. Ich will, wenn ich am PC sitze, meine Arbeit erledigen - d.h. Websites erstellen, Applikationen erstellen, Drucksachen fertig machen usw. Und das möglichst komfortabel.

Usability wurde lange Zeit unterschätzt - heutzutage ist das ein wichtiges Schlagwort. Und für mich ist es ein Kriterium. Deshalb verzichte ich auf Linux und spare mir somit Zeit, die ich in andere Projekte stecken kann - mit denen ich mein Geld verdiene. Um später auf nen Mac umzusteigen. Aber das ist ´ne andere Geschichte :yes:

Ach ja, ich hab "Erfahrung" mit Linux seit 1997, damals Slackware, später Red Hat, SuSE Linux, Mandrake (aka Mandriva) und zuletzt Kubuntu. "Erfahrung", das heißt, ich habs ernsthaft probiert. Soll nicht heißen, daß ich ein Pro in Linux bin. Aber es reicht, um mir ne Meinung zu bilden. Meine Meinung nämlich.

Replay
10.10.2006, 19:49
<div class='quotetop'>ZITAT</div>Ach ja, ich hab "Erfahrung" mit Linux seit 1997, damals Slackware, später Red Hat, SuSE Linux, Mandrake (aka Mandriva) und zuletzt Kubuntu. "Erfahrung", das heißt, ich habs ernsthaft probiert.[/b]


Ja..Und 2001 haste aufgehört oder ^^

Mal ganz ehrlich..Was Du hier beschreibst trifft schon lange nicht mehr zu..Ich kann hier nich nur NTFS lesen sondern auch schreiben...

Und noch zum Beispiel Grafikkarte..ATI sowie NVidia bieten offizielle Treiber auf ihrer Homepage an. Runterladen, installieren, fertig ;)

Du musst mal up to date werden PowWOW ;)

PowWOW
10.10.2006, 20:26
<div class='quotetop'>ZITAT(Replay @ Oct 10 2006, 20:54 ) 9094</div>
Ja..Und 2001 haste aufgehört oder ^^

Mal ganz ehrlich..Was Du hier beschreibst trifft schon lange nicht mehr zu..Ich kann hier nich nur NTFS lesen sondern auch schreiben...

Und noch zum Beispiel Grafikkarte..ATI sowie NVidia bieten offizielle Treiber auf ihrer Homepage an. Runterladen, installieren, fertig ;)

Du musst mal up to date werden PowWOW ;)
[/b]


Der letzte Kontakt ist jetzt in etwa ein halbes Jahr her ... Gibt es inzwischen einen Treiber für NTFS, der nicht den Status "Experimentell" hat? Ich glaube nicht ... und dann vertraue ich diesem Treiber auch nicht meine Daten an.

Bei der Grafikkarte hast du recht, dummes Beispiel. Da muß ich auch unter Windows Treiber installieren, ist also kein Unterschied. Außer, daß es unter Linux nicht immer problemlos klappt ... trifft auf mich aber nicht zu, ich kam damit gut klar :yes:

Der Rest trifft genau so zu, wie ich es geschrieben hab. Nimm z.B. die neueste Kubuntu LiveCD und den DELL 2007WFP ... viel Spaß dabei, die 1680x1050 zu bekommen. Da heißts erstmal ModeLine im Netz suchen ...

Muss aber ja nicht auf jeden User zutreffen. Je mehr "Mainstream" die Hardware ist, desto eher läuft sie wohl auch ...

arthur.spooner
10.10.2006, 21:31
War doch klar, dass von einem Linuxuser so eine Antwort kommt.
Eine Diskussion ist da völlig sinnlos, da die Linuxgemeinde Windows hasst und fertig. Da kann man noch so oft sagen, das es ein persönlicher Eindruck ist. Sie werden nie verstehen, dass der eben zählt.
Ich sage nur noch soviel dazu: Wenn Linux so toll wäre und alles andere total in den Boden stampfen würde, dann hätte es jeder. Es hat aber nicht jeder! Also hat Windows seine Vorteile für den einen und Linux seine für den anderen.

koch
10.10.2006, 21:58
da mich die sache auch interessiert, wäre es schön, wenn noch ein paar statements kommen würden.
ich hab imm moment nur vista laufen, überlege aberauch schon ne ganze weile, linux einfach mal auszuprobieren.
laut replay also kubuntu...
ok, auf was muss ich achten, was brauche ich, was nicht, usw.?
meine einzige linux-erfahrung war bis jetzt mit vm-ware.

und wieviel platz brauch ich auf den festplatten nur für linux und ein paar anwendungen? klar, open office schluckt platz.
schön wäre es, wenn jemand ein paar links posten könnte, damit man sich nicht tot sucht bei google.

p_schlunz
10.10.2006, 22:17
Also mir hat eine Bekannte ein Windoof System gebracht, wo nichts mehr ging.
Der Rechner fuhr selbst abgesichert nicht mehr hoch und verweigerte eine Reparatur mittels Widerherstellungskonsole mit einem Bluescreen.
Selbst nachdem wir uns geeinigt hatten, auf sämtliche Daten zu pfeifen, -eine Datensicherung war natürlich nie gemacht worden - ist die Neuinstallation von Windows XP prof. gescheitert (Bluescreen)

Was hat das mit dem Threat zu tun ? Ganz einfach !

Ich hab mir die Koppix CD aus dem Internet gesaugt. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
Das ist eine Life-CD die mich völlig von den Socken gehauen hat.
Ich habe von CD gebootet und hatte Zugriff auf alle Daten der Festplatte, habe die Daten gesichert und auf CD gebrannt. Der Internetzugang war auch kein Problem.

Danach wurde die Platte formatiert und Windoof neu installiert.
Ich fand das so toll, das ich jetzt den ersten Rechner unter Linux und Win installiert habe. (zum Testen)
Ich weiß auch nicht ob ich den kompletten Umstieg schaffen werde, da meine Frau Programme benötigt, die es bisher nur für Win gibt. (Windows API Übersetzer Wine für Anwendungen kenne ich nicht :no: müsste ich mal testen)

Ich werde das ganze von der sportlichen Seite betrachten und mich weiter schlau machen.

Mich hat aber nocht nichts so überzeugt wie die Knoppix, da kommt kein BartPE oder die ominöse LKA-CD ran.

:wave:

chilly
10.10.2006, 22:48
@koch
weiss nicht ob es so viel bringt vista beta laufen zu lassen ...
zumal ich bisher keine wirklich guten features gesehen habe ausser neuerungen in treiber schutz etc.. die ich zum brechen finde ;) aber man wird uns eh zwingen es zu nutzen
funktioniert es den mittlerweile ?
was linux betrifft is doch alles gesagt .. bei main stream hardware einfache treiberunterstützung .. ansonsten suchen oder pech gehabt
ein paar windows programme funktionieren mit wine
ansonsten gibbet alles was man eigentlich braucht umsonst im netz also linux appz :)
aber dafür is linux sicherer
wichtig ist bei der wahl wohl wie jeder damit klar kommt und ob er bereit ist etwas neues zu lernen auch wenn s intensiv werden kann

greetz
chilly

Replay
10.10.2006, 22:57
@p_schlunz
Gibts aber auch Windowsboot CD die das können. Sind zwar nicht so verbreitet, gibts aber auch und die laufen auch Problemlos ;)

@arthur.spooner
Nein, das hat nix damit zu tuen. Ich hab ja auch mit Windows (3.1 :P ) angefangen und habe auch noch bis Windows XP damit gearbeitet. Das Problem mit Linux ist genau das selbe, als wenn ich einen absoluten Neuling vor einen WindowsPC setze. Er kommt damit nich klar. Das Zauberwort heisst lernen. Noch kein Problem.

Ein Windowsuser der auf Linux umsteigt hat nu noch ein grösseres Problem..Er muss nich nur alles neu lernen, er muss auch ständig umdenken. Deswegen auch immer die Sätze "unter Windows is alles einfacher. Viel Komfortabler" Das ist Quatsch..Ich kann mit Linux das selbe, ich muss nur wissen wie.. Setze ich jemanden der sein Leben lang nur mit Linux gearbeitet hat, vor einen Windows PC, wird der keine Sonne sehen und nach einigen Stunden gefrustet aufgeben...

Das ist wie mit dem Rauchen aufzuhören..Man muss den Willen haben und es wollen. Ich hab beides geschafft und kann sagen, so schwer is beides nich, wenn man nur will...

PS: Achja, ich hasse Windows nich, ich finds nur Scheisse...Das war aber auch schon so bevor ich überhaupt Linux kannte. Windows 98, mein liebling. Vor Windows 98 fand ich die Farbe blau klasse.Seit Windows 98 hasse ich sie -.-

@PowWOW
Ja, Hardware und Linux is sone Sache. Wird zwar immer und immer besser, da die Hersteller mitbekommen das Linux auf dem Vormarsch ist, aber die kleinen haben halt noch nich das Geild bzw. das Know-How..Aber dafür hilft die Linuxcommunity. Denn es gibt genug User die sich hinsetzen und OpenSourcetreiber programmieren...Naja, gut, für Deinen Monitor vielleicht nicht gerade :D

Aber das is ja klar.. Je populärer das Produkt, desto so mehr Leute kaufen es, dest so höher die Chance das ein Coder dafür Treiber schreibt, bzw. das die herstellerfirma gezwungen wird Treiber auf den Markt zu bringen...

@koch

Hier: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
Guck Dich da mal um..
Als Tipp, einfach mal links auf Wiki klicken. Da solltest Du alles finden was DU an informationen brauchst.Und wenn nich, frag einfach hier ;)

koch
11.10.2006, 00:58
danke für die tips und links!

mal kurz offtopic@chilli: hab zuerst den rc1 ausprobiert, kein prob. dann update auf rc2, lief auch. beides paralell zu xp.
dann, auch weil ich meine platten aufräumen wollte, komplette neuinstallation von rc2 (im moment kein xp mehr, nutze grad nur noch vista).

bis jetz keine probleme, system läuft super. vor allem finde ich die bedienung in vielen punkten nach kurzer eingewöhnungszeit bei vista einfach besser als bei xp.
klar, im endeffekt ist es nur ein aufgemotztes xp. aber grad in bezug auf bedienung und sicherheit, siehe (eingeschränkte) administrator-rechte, hat sich doch etwas getan.
natütlich gibt es immer noch genug dinge, die mir bei xp nicht gefallen haben und die bei vista nicht gross verändert wurden.
so manche funktion (messenger, mediaplayer, internet explorer) nutze ich eh nicht[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
in diversen foren berichten viele leute auch, dass sie ziemliche problem mit vista haben, vor allem mit notebooks.
bei mir allerdings rennt das ding.
es braucht mehr ram, aber ich 2 gb, also kein problem.
amd 64 3500@ 2640
evga 7600gs
asrock 939nf4g-sata2
2x1gb corsair xms twinx pc3200@2-2-2-5
normalerweise ist die graka auch übertaktet, das geht unter vista allerdings noch nicht.
und die optik ist halt schon klasse, aber das ist zweitrangig.

fazit: xp kommt sicher die nächste zeit auch mal wieder drauf, wenn ich lust und zeit habe. aber vista bleibt, es hat sich bei mir zum haupt-os entwickelt und wird das auch bleiben.

trotzdem werde ich demnächst auch mal linux testen...

C28H28O8
11.10.2006, 18:05
So und nun geb ich meienen senf dazu :P

Also Linux is ne feine Sache, benutzte Kubuntu und Windoof, würde ich dir au emphelen weil Linux is komplett anders.

Meiner meinung nach nicht leicht der Umstieg aber lohnt sich...

Gruss

vollkommenegal
12.10.2006, 10:13
Dann kippe ich doch auch mal Öl ins Feuer. :D

Linux für (Web-) Server: top, ein besseres BS gibt es nicht.

Linux für PC: vergiss es. Windows 2000 und Windows XP sind ideal.

Wenn nun jemand 'was von Sicherheitslücken usw. erzählt: wer nicht jeden blinkenden Link im Internet anklickt und auch nicht jedes Prog aus einer unbekannten Quelle startet, hat nichts zu befürchten. Ich arbeite seit 20 Jahren mit DOS und Windows, hab fast alle Versionen getestet und noch nie ernsthafte Probleme gehabt, Anti-Virus-Software gebraucht oder sonstwas.

@Replay: "Ich kann mit Linux das selbe, ich muss nur wissen wie.. " ist zwar richtig, aber es ist doch wohl unumstritten, dass ein Anfänger mit Windows leichter zurecht kommt als mit Linux. Und ein Linuxer gibt auch sicher nicht gefrustet auf; es sei denn, er wehrt sich gegen Windows und mag sowieso nichts, was von MS kommt. :D

Und zum Schluß: das Argument, dass Win95, 98 und ME Dreck sind, zählt nicht. Wer das nicht sofort gemerkt hat, als dieser Schrott herauskam, ist selber schuld. Aber: jeder produziert mal Mist und niemand wurde gezwungen, 95, 98 oder ME zu nutzen. (Für die, die es nicht wissen: damals gab es schon Windows NT4.)

cya

Replay
12.10.2006, 11:36
Windows NT konnte man damals als normal User nicht nutzen, da es mit vielen Programmen und spielen nicht kompatibel war...

Im übrigen arbeitet meine Mutter seit 4 Jharen mit Linux. Ihr arbeitgeber hat Linux auf seinen Computern gehabt, also hab ich es ihr auch auf ihrem Rechner installiert.

Sie ist bis heute zufrieden und kommt perfekt klar...

Das Windows leichter ist als Linux ist Quatsch.. Es ist nur anders...

frauchen
12.10.2006, 12:08
<div class='quotetop'>ZITAT(Replay @ Oct 12 2006, 12:41 ) 10210</div>
Das Windows leichter ist als Linux ist Quatsch.. Es ist nur anders...
[/b]


Ich würde dieses Zitat anders formulieren und behaupten, das Windows um einiges bequemer ist als Linux. Einfacher hingegen ist es nicht. Wenn man das Grundgerüst von Linux versteht, ist der Umgang auch damit alltagstauglich. Nur die Bequemlichkeit von Windows hat Linux noch nicht erreicht. Trotz der verschiedenen API-Übersetzer, kann auch in Sachen Multimedia Linux noch ne Menge von Windows lernen. Aber im Groben lassen sich die beiden Systeme auch nicht vergleichen, da der Aufbau grundverschieden ist. :) Kommt ganz drauf an, mit welchem System man als erstes in Berührung kommt, entsprechend sind auch die Meinungen über das Konkurrenzprodukt.

vollkommenegal
12.10.2006, 13:08
<div class='quotetop'>ZITAT</div>Windows um einiges bequemer ist als Linux. Einfacher hingegen ist es nicht.[/b]
Okay, darauf kann ich mich einigen. :D

cya

El Duderino
12.10.2006, 13:32
Also ich habs vor ein paar Monaten ernsthaft versucht.......mag sein das Linux Vorteile hat aber man wird als dummer Winuser schnell vor hohe Mauern gestellt....ohne ein Linuxforum ist man schnell am Arsch.
Hatte aber auch den Fehler gemacht gleich komplett auf XP zu verzichten.......dann scheiterte es an der Netzwerkkarte.....aus die Maus.
Ohne Karte kein Inet, ohne Inet keine Hilfe im Forum.
Für Tüftler sicher ganz ok und die Vorteile werden dann auch nutzbar, aber ich werde wohl bei XP bleiben.
Der Sicherheitsaspekt ist mir dabei immer etwas schleierhaft.
Ich hab nen Draytek Router mit ner recht guten Firewall und ich habe mir noch nie was eingefangen unter XP.

Muss aber zugeben Linux war schnell hochgefahren und auch so kam es mir flotter vor.

Achja hatte mit Ubuntu die Ehre

Replay
12.10.2006, 14:14
Das Linux schneller arbeitet stimmt, das liegt einerseits an der besseren Speicherverwaltung von Linux, andererseit an dem besseres Dateisystem..

ABer das sich Linux schneller hochfährt als Windows hab ich ja noch nie gehört :blink: :D

mtmes1980
12.10.2006, 14:24
peivat nutze ich eigentlich auch nur linux distris (debian sarge und fedora core 5), habe damals mit suse 6.3 angefangen und es war schon nicht einfach.

habe immer mein windows os behalten (auch heute noch) und mit solangsam in die materie eingearbeitet. es gibt genügen fachforen wo einem sehr gut geholfen wird.

ich persönlich würde fedora core empfehlen, ist eigentlich sehr gut zu händeln.

vote0001
12.10.2006, 14:55
mal ne frage zu fedora core
bei fc ist es doch so dsa auch der kernel mitaktualisiert wird, muss ich dann auch die (ich nenns jetzt mal packete) neu compilieren?
meinte das ich irgendwie sowas mal gehört habe...

so richtig 2gleisig (win und FC) werd ich auch erst wieder mit fc 6 fahren
hoffe mal das das auf meinem lapi besser läuft

mtmes1980
12.10.2006, 14:58
verstehe jetzt nicht ganz genau was du meinst?

meinst du durch ein update mit

yum update??

ja da wird der kernel aktualisiert und du brauchst ihn dan nicht neu zu backen.

El Duderino
13.10.2006, 10:50
<div class='quotetop'>ZITAT(Replay @ Oct 12 2006, 15:19 ) 10337</div>
Das Linux schneller arbeitet stimmt, das liegt einerseits an der besseren Speicherverwaltung von Linux, andererseit an dem besseres Dateisystem..

ABer das sich Linux schneller hochfährt als Windows hab ich ja noch nie gehört :blink: :D
[/b]

Naja evtl. war ich von meinem vermüllten Windows anderes gewohnt, aber doch, Linux war schneller da.
Vom Einschalten bis zur Oberfläche verging auf jeden Fall weniger Zeit.

positron
13.10.2006, 11:45
n linux fährt meiner erfahrung nach normal nicht schneller hoch als windoof, allerdings schaltet man n linux rechner auch nicht aus!

linux is für dauerbetrieb gedacht, also who cares wie langs zum hochfahren bedarf x)
hm... naja gut linux hab ich nicht sooo sehr viele erfahrungen, hab mir zwar n linux server in keller gestellt für filme daten und so aber sonst bin ich in erster linie mac user... naja basiert ja auch seit osx auf unix ;)
windoof is mir schon immer hochgradig suspekt gewesen... und meiner meinung auch nur zum zocken gut...

mtmes1980
13.10.2006, 15:41
<div class='quotetop'>ZITAT(p05!7r0n @ Oct 13 2006, 12:50 ) 11111</div>
n linux fährt meiner erfahrung nach normal nicht schneller hoch als windoof, allerdings schaltet man n linux rechner auch nicht aus!
[/b]

es kommt immer drauf an was er beim start alles aktivieen soll oder?

vorallem siehst du was geladen wird.

noname3
13.10.2006, 21:48
Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Informatikstudent und Linux(ich drücks überspitzt aus)"hasser"?

Ein Freund von mir studiert auch Informatik, und das erste was sie hatten waren Einführungskurse in Linux mit der Bemerkung, dass sie ab jetzt Windows vergessen sollen.
Das nenn ich mal ne klare Ansage.

Dann noch zu Vista: Microsoft wirbt mit dem supergenialen und ach so revolutionären 3D-Desktop. Nur wer hats erfunden? - Linux.
Genau wie früher. Wer hatte früher n Desktop? Apple oder Microsoft? - Apple. Das Desktop wie wir es von Win95 & co. kennen ist schlicht von MacOS geklaut.
Dann schaut euch bei Vista noch den Arbeitsplatz an und schaut ihn euch in Linux an. Ähnlichkeiten? - Ja.
Das ganze Gadget-Zeug, das auch von Microsoft so angepriesen wird, hatte ich vor 1 oder 2 Jahren auf meinem 1. Linux unter KDE. Nix besonderes also.
Dann gabs mal ne Meldung (ich weiß leider grad nicht ob es stimmt oder nicht), dass Vista ständig im Hintergrund die Festplatte defragmentieren muss um schnell zu bleiben. Geht mal in Linux und sucht nach nem Eintrag namens Defragmentieren. Ihr werdet ihn nicht finden, weil Linux sowas wie Fragmentation nichtmal kennt. Also: Scheiß Dateisystem seitens Microsoft.

Und wer mit dem Argument kommt, dass Linux ja niemand hat, und dass das viel zu umständlich ist umzusteigen, der hat vielleicht Recht, aber jetzt überlegt euch mal warum. Wie oben richtig beschrieben ist es für nen Anfänger das Selbe, ob man ihm Windows oder Linux auftischt, er kennt sich logischerweise nicht aus. Nur wenn er sofort mit Linux anfängt und man ihm dann plötzlich Windows vor den Latz knallt, dann wird er genauso wenig verstehen wie unsereins, der von Windows auf Linux umsteigt. Nur der Otto-Normal-Verbraucher denkt sich halt, er hat jetzt schon so lang mit Windows gearbeitet, dass er nicht mehr umsteigen will. Und exakt diese Tatsache hat Microsoft erkannt und nutzt sie für sich aus. Oder warum glaubt ihr, dass wenn man sich einen neuen Komplettrechner kauft, sofort ein frisch installiertes Windows drauf ist? Glaubt ihr MS lässt sich freiwillig diese Gewinne entgehen? Nein, das is eiskalte Strategie.

Ähnlich läufts in China, wo ja die Raubkopiererei ein florierendes Geschäft ist. Dort bekommt man Windows auf dem Schwarzmarkt so gut wie kostenlos. Microsoft könnte rechtliche Schritte dagegen einleiten, tut es aber nicht. Jemand von Microsoft wurde mal darauf angesprochen, warum sie nichts gegen die Raubkopiererei unternehmen, und dieser antwortete, dass es ihnen egal sei, wer wieviele Kopien von Windows verbreitet. Hauptsache es ist Windows (und nicht z.B. MacOS oder so).
Denn würde Microsoft wirklich strikt gegen die Raubkopierer vorgehen, hätte das zur Folge, dass sich die ohnehin arme Bevölkerung von China sehr große Teile ihres Einkommens in Windows investieren müssten (Ja, Windows kostet im Gegensatz zu Linux was. Sogar sehr viel). Dies wiederum würde bedeuten, dass sich die Leute Alternativen suchen (eben z.B. das kostenlose Linux). Und das heißt dann schließlich auch, dass sie sich von Anfang an an Linux gewöhnen, und später, wenn z.B. das Rechtssystem in China besser ausgebaut ist und Raubkopierer stärker verfolgt werden, nicht mehr auf das teure Original-Windows umsteigen wollen. Somit hätten wir wieder obiges Problem.

Und wenn ihr über die schlechte Kompatibilität von Linux und NTFS schimpft, dann schimpft nicht auf Linux, sondern auf Microsoft, denn die sind es, die den Quellcode und das ganze Zeug für sich behalten und nicht öffentlich machen. Eben deswegen, damit es für die Linuxgemeinde schwieriger ist, Linux NTFS-Kompatibel zu machen. Und weil die Kompatibilität so schleichend voran geht, gibt es User (wie oben), die von einem Freund ne externe Festplatte geliehen bekommen auf der NTFS ist und mit Linux nicht das tun können was sie damit machen wollen. Also starten sie Windows und freuen sich wie benutzerfreundlich und super Windows doch ist. Und schon klingelt es in den Kassen von Microsoft, denn sie haben einen treuen Kunden mehr.

Dann noch ein letzter Punkt bezüglich Windows und Sicherheit. Oben hat jemand gemeint, dass wenn man unter Windows nicht einfach auf jeden blinkenden Link klickt und nicht Software von Quellen herunterlädt, denen man nicht vertraut, dann passiert einem auch nix. Das stimmt auch größtenteils so, denn die meisten der Viren kommen so dann auch nicht in den PC.
Nur erinnert ihr euch noch an Sasser? Dem Virus, das Sicherheitslücken im Prozess lsass.exe ausgenutzt hat? Um diesen Virus zu bekommen hat es gereicht einfach im Internet zu sein. Man muss nicht mal gesurft haben oder ähnliches, er hat sich von selbst verbreitet. Und was macht jetzt der gutgläubige User, der nie auf ner bösen Seite gewesen war und immer nur Software von Quellen heruntergeladen hat, denen er vertraut? Der hat plötzlich nen Wurm aufm PC. Super.
Dann noch nebenbei, soweit ich weiß - ihr könnt mich gerne korrigieren wenn ich falsch liege - war Microsoft eben diese Sicherheitslücke, die Sasser ausgenutzt hat, schon 1 Jahr lang bekannt, hat aber nichts dagegen unternommen. Die Folgen: Schäden in Milliardenhöhe. Und das alles weil Microsoft sich zu fein war seinen Arsch zu bewegen und endlich was gegen die Sicherheitslücke zu tun.

Wo wir gerade dabei sind: Vista steht bekanntlich kurz vor dem Goldstatus (ich glaub am 25. Oktober soll es fertig werden). Am 3. Oktober jedoch waren Microsoft rund 1.600 Bugs im Programm bekannt. Und jetzt erklärt mir mal welche Firma innerhalb dieses Zeitraumes 1600 Bugs ausmerzt. Niemand. Sprich der Vistakunde ist letztendlich mal wieder der Betatester für etwas, wofür er hart verdientes Geld ausgegeben hat und wovon er ausgeht, dass es reibungslos funktioniert.

Jetzt aber zurück zu den Sicherheitslücken. Wenn unter Linux jemand ne Sicherheitslücke entdeckt, dann postet er es in einschlägigen Foren, und je nachdem wie gravierend der Fehler ist, setzt sich einer oder mehrere Leute dran und versuchen die Lücke zu schließen. Dann laden sie den Patch oder was auch immer hoch, er wird auf Servern verbreitet und gelangt über Update-Dienste automatisch auf den PC der Linux-User. Und schon hat man binnen kürzester Zeit einen potentiellen Virus gestoppt.

So, ist jetzt n bisschen länger geworden, aber ich hoffe es gibt doch den ein oder anderen, der sich das alles ganz durchliest und auch darauf eingeht, ich bin gerne bereit noch dazuzulernen.

cu,
noname

frauchen
14.10.2006, 12:26
<div class='quotetop'>ZITAT(noname3 @ Oct 13 2006, 22:53 ) 11641</div>
Ein Freund von mir studiert auch Informatik, und das erste was sie hatten waren Einführungskurse in Linux mit der Bemerkung, dass sie ab jetzt Windows vergessen sollen.
Das nenn ich mal ne klare Ansage.

Dann noch zu Vista: Microsoft wirbt mit dem supergenialen und ach so revolutionären 3D-Desktop. Nur wer hats erfunden? - Linux.
Genau wie früher. Wer hatte früher n Desktop? Apple oder Microsoft? - Apple. Das Desktop wie wir es von Win95 & co. kennen ist schlicht von MacOS geklaut.
Dann schaut euch bei Vista noch den Arbeitsplatz an und schaut ihn euch in Linux an. Ähnlichkeiten? - Ja.
[/b]

Mmh das ist eine Behauptung, die man drehn und wenden kann, wie man will. Ich glaube kaum, dass diese Behauptung auf irgendwelchen Beweisen beruht. Aber man möchte es gerne glauben lassen. Genau so gut könntest du behaupten, das Michelin den Reifen erfand und alle andern davon abgeschaut haben. :blink:

Devil Jin
15.10.2006, 00:34
Bleib bei Windows:
1.) Kannst jedes Spiel spielen und brauchst keinen Emulator oder so.
2.) Die meisten Programme laufen nur unter Windows.
3.) Die Benutzeroberfläche ist gewöhnungsbedürftig.
4.) Mit einem g'scheiten Anti-Viren-Programm kannst du dir so gut wie keine Viren einfangen.
5.) Windows hat mehr Möglichkeiten.
6.) Linux wird immer in der Minderheit sein.

noname3
15.10.2006, 02:14
Dass Linux in der Minderheit bleibt, dachte man auch bei Servern. Jetzt hat Microsoft dieses Schicksal zu beklagen.

Das mit den Spielen liegt an der großen Lobby, durch die man als Monopolist nunmal auf Spielefirmen Druck ausüben kann. Wer aus der Linuxgemeinde kann ähnliches machen?
Außerdem stimmt das mit dem Emulator nicht. Siehe Doom3, RTCW, und Quake 3. Die gibts nativ für Linux, eben weil id Software beständig auf der OpenGL Schnitstelle beharrt, die unter Linux reibungslos funktioniert.
Was nebenbei auch noch lustig ist: Ich hab berichte gelesen, wo einige Spiele, die für Windows programmiert wurden, unter Linux besser liefen, und das obwohl diese erst emuliert werden mussten, was Rechenaufwand bedeutet.

Die Benutzeroberflächen kannst du dir bei Linux aussuchen. Du nimmst einfach das, womit du am besten umgehen kannst. Z.B. KDE, Gnome, Fluxbox, usw.

Was ist besser: Ein Virenprogramm, das (bei den meisten zumindest, AntiVir jetzt mal ausgeschlossen) etwas kostet (z.T. nicht gerade wenig), und das dir Ressourcen wegfrisst, oder einfach gar kein Antivirenprogramm?

Das hab ich damit auch nicht beklagt, Frauchen. Mir gings darum, dass MS die "Neuerungen" als Revolution und Innovation bewirbt, und auch damit "angibt", d.h. es werbetechnisch verdreht und den Kunden glauben lässt, als gäbe es kein OS, was ähnliches aufzuweisen hat. Frag einen PC-Neuling oder einfach jemanden, der sich mit der Materie nicht beschäftigt, also nicht gerade umfangreiche PC-Kenntnisse hat, er wird dir genau das erzählen.
Übertragen auf dein Beispiel würde das dann heißen, dass Michelin sich damit rühmt, das Rad erfunden zu haben (obwohl es schon seit Jahrtausenden existiert).

Natürlich hat auch Linux was von Windows abgeschaut, z.B. die KDE Oberfläche. Aber meiner Meinung nach geschah das nur um Umsteigern den Umstieg zu vereinfachen. Denn später, als fortgeschrittener Linux-User, wechselt man zu anderen Windowmanagern (die meisten zumindest, wie immer, so auch hier: Ausnahmen bestätigen die Regel).

Ich will Linux jetzt nicht als DAS ultimative Betriebssystem schlechthin darstellen, denn wenn das wirklich so wäre, hätten MacOS und Windows & co. keine Existenzgrundlage.
Alles was ich mit meinen Posts bezwecken will ist, dass der ein oder andere mal über seinen Tellerrand hinweg schaut und sieht, dass es noch etwas jenseits von Windows gibt, das vielleicht sogar besser seinen Ansprüchen genügt als Windows.
Und vielleicht will ich auch ein wenig wachrütteln und euch dazu bewegen, Dinge aus dem Hause Microsoft kritisch zu hinterfragen anstatt "Ja" und "Amen" zu sagen.

Replay
16.10.2006, 13:20
1.) Kannst jedes Spiel spielen und brauchst keinen Emulator oder so.
Kann ich auch mit Linux Spielen. Wenn alle Spiele für Linux rausgekommen wären, wärt ihr die angearschten :P

2.) Die meisten Programme laufen nur unter Windows.
:blink: Ich sag nur Wine oder CrossOver Office

3.) Die Benutzeroberfläche ist gewöhnungsbedürftig.
Um mit der Oberfläche von heute nicht mehr klarzukommen, muss man schon blind sein und unfähig zu lesen

4.) Mit einem g'scheiten Anti-Viren-Programm kannst du dir so gut wie keine Viren einfangen.
;) Warum zweifele ich daran. Ich sag mal so. Es gibt Viren (und Trojaner) da bringt Dir auch das beste AV Programm nix und Du bemerkst nichtmal wenn Du sie hast

5.) Windows hat mehr Möglichkeiten.
Programmtechnisch ja, weil es mehr Programme für Windows gibt, aber das System an sich hat WESENTLICH mehr möglichkeiten als Windows. z.B. hast Du schonmal Deinen Windowskernel angepasst?

6.) Linux wird immer in der Minderheit sein.
Wie kommst DU darauf. In Amerika benutzen 38% aller Unternehmen inzwischen Linux und es werden stätig mehr. In Deutschland sind es nur 19%, die allerdings auch immer steigend.

Das gleiche bei Heimbesitzern. Es werden immer mehr, oder was denkst Du warum immer mehr Linuxzeitschriften etc. auf den Markt kommen.

Viele namhafte Spielehersteller, stellen für ihre Spiele inzwischen auch einen Linuxport bereit...

<div class='quotetop'>ZITAT</div>Dann noch zu Vista: Microsoft wirbt mit dem supergenialen und ach so revolutionären 3D-Desktop. Nur wer hats erfunden? - Linux...
...Dann schaut euch bei Vista noch den Arbeitsplatz an und schaut ihn euch in Linux an. Ähnlichkeiten? - Ja.
[/b]
Das stimmt. Kann ich nur bestätigen. Das mit dem MS jetzt wirbt, hab ich hier schon seit Jahren. 3D Unterstützung im Desktop etc. hab ich schon ewig..Mit allem drum und dran ;)
<div class='quotetop'>ZITAT</div>
Natürlich hat auch Linux was von Windows abgeschaut, z.B. die KDE Oberfläche. [/b]
Falsch..Der KDE ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) is am CDE ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) abgeschaut. Und der wiederrum existierte bereits vor 95 und basiert auf einer anderen Unix Oberfläche, nämlich dem alten Macintosh Desktop

Ollyfreak
16.10.2006, 13:46
Hm also ich finde Linux auch optimal denn für mich ist es wichtig dass ein System genau so läuft wie ich es will

Ich nutze Debian Sarge im Moment und das sowohl auf meinem Home Server sowie auf meinem Hauptsystem, allerdings benutze ich auch viel Windows XP da ich ein leidenschaftlicher Zocker bin, es aber nunma viele Spiele die ich gerne zocke unter linux nicht gibt und auch über die Emulation nicht funzen und ,ja ich weiss scheiss grund lol, ich bei talks über msn unbedingt die Animoticons brauche da sonst wieder die Mädels rumheulen weil Sie mir ihre tollen Sachen ^^ nicht rüberschicken können und ich habe bisher keinen Client gefunden der dieses Animoticons unterstützt

Am meisten stört mich aber bei Windows das ewige defragmentieren nur weil MS zu blöd ist in ihr System ma nen ordentliches Filesystem zu intregieren,

Devil Jin
17.10.2006, 20:15
<div class='quotetop'>ZITAT</div>Die Marktforscher des Unternehmens OneStat haben eine neue Studie veröffentlicht, die zeigt, dass Microsofts verschiedene Windows-Produkte weiterhin den Markt für Betriebssysteme dominieren. Den Analysten zufolge verwenden fast 97 Prozent der Internet-Nutzer weltweit ein Windows-System.

Die Spitzenposition hält Windows XP mit fast 87 Prozent. Auf den Plätzen folgen Windows 2000 mit rund 6 Prozent und Windows 98 mit rund 2,7 Prozent. Erst an vierter Stelle kann Apple sich mit seinem Mac OS X platzieren. Rund 2,3 Prozent der Surfer verwenden das Apple-Betriebssystem.

Mit rund einem Prozent liegt Windows Millenium Edition auf dem fünften Platz der Statistik. Erst an sechster Stelle folgt das freie Betriebssystem Linux in seinen verschiedenen Varianten. Genau 0,36 Prozent der Anwender sind mit Linux im Internet unterwegs. Windows NT wird immerhin noch von rund einem Viertelprozent der Nutzer zum Browsern verwendet.
[/b]

vote0001
18.10.2006, 11:02
wie heisst es so schön, traue keiner statistik die du nicht selbst gefälscht hast ;)
klar die ganten linux server sind ja auch nicht gedacht damit "user" damit surfen kann und irgendwelche statistiken aufbessern will

ich glaub nicht das 0,36% linux verwenden das werden mit sicherheit mehr sein, nur eben nicht bei dieser statistik ;)

dsa windows mehr möglichkeiten hat als linux halte ich auch mal als dahergestellt. wichtig ist eher was man aus seinen möglichkeiten macht und welche freiheiten man diesbezüglich hat (und an freiheiten mangelts bei linux nun wirklich nicht)

ausserdem die welt ändert sich, nur weil windows das monopol ist heisst dsa noch lange nicht das sich das nie ändern wird...

Devil Jin
18.10.2006, 20:36
@vote0001
Wenn Linux populärer wird, dann werden auch die Viren mehr. ;)

Replay
18.10.2006, 23:27
<div class='quotetop'>ZITAT</div>Wenn Linux populärer wird, dann werden auch die Viren mehr.[/b]
Möglich, aber was wollen sie anrichten ohne root Rechte. Da ist der Unterschied. Uns kann man nicht so schnell ans Bein pissen wie den Windowsusern ;)

michiback4
19.10.2006, 11:21
Sachlich bleiben @frauchen den Reifen erfand Dunlop.Aber Linux interessiert mich eben auch und habe es schon probiert aber ich komme nicht wirklich klar als alter Windows ME Nostalgiker.Mounten usw ist schon etwas mehr Arbeit als mit Windows.

Devil Jin
19.10.2006, 15:33
<div class='quotetop'>ZITAT(Replay @ Oct 19 2006, 00:32 ) 15025</div>
Möglich, aber was wollen sie anrichten ohne root Rechte. Da ist der Unterschied. Uns kann man nicht so schnell ans Bein pissen wie den Windowsusern ;)
[/b]
Nur weil Linux so wenige Viren hat, heißt das noch lange nit, daß Linux sicherer ist. ;)

nalye
19.10.2006, 23:33
for windows problems: reboot
for linux problems: be root :D

ma ernsthaft: linux is wie ein legobausatz: das frickeln macht entweder spaß oder nicht. windows ist wie ein fertig gekauftes modellauto - man muß das benutzen, was man hat...
es gibt sparten, da is windows im vorteil (spiele etc.), dennoch gibt es sparten, wo man mit linux besser dran is (z.b. serversoftware)... der verglich von win zzu linux is wie der mit äpfeln und birnen...
ich nutze seit ca. 3 jahren windows parallel mit debian und bin mit beiden zufrieden...

Replay
20.10.2006, 00:09
<div class='quotetop'>ZITAT</div>...es gibt sparten, da is windows im vorteil (spiele etc...[/b]
Ja, aber man muss betonen das Linux technisch sogar besser geeignet wäre für Spiele (wegen Speichermanagent etc.), die Hersteller aber leider noch nicht so ganz für Linux produzieren wollen. Aber viele Windowsspiele laufen und Linux per Cedega besser und schneller (Medal of Honar z.B.)

<div class='quotetop'>ZITAT</div>Nur weil Linux so wenige Viren hat, heißt das noch lange nit, daß Linux sicherer ist.[/b]
Richtig. Linux ist so oder so sicherer. Eben schon alleine aus dem Grund das man als User keine root Rechte hat ;) Daher kann auch keine schädliche Software systemwichtige Daten verändern. Und wer solche Software als root ausführt, der sollte sich n VTech kaufen :D

positron
20.10.2006, 09:27
es is klar nicht ganz so simpel wie windoof, aber des is für den der sich mit beschäftigt einfach n ungemeiner vorteil, weil er wesentlich mehr konfigurationsmöglichkeiten hat.
... vom management der recht mal ganz abgesehn

Devil Jin
20.10.2006, 17:50
<div class='quotetop'>ZITAT</div>Nvidia-Linux-Treiber: Closed Source macht Open Source unsicher:
Die proprietären Closed-Source-Binärtreiber von Nvidia reißen in Linux ein Sicherheitsloch auf, durch das bösartige Individuen beliebigen Programmcode einschleusen und mit Root-Rechten ausführen können. In einer Sicherheitsmeldung von Rapid7 ist ein Proof-of-Concept-Exploit verlinkt, der die Sicherheitslücke demonstriert. Rapid7 zufolge können aber auch Webseiten die Lücke ausnutzen, indem sie beispielsweise manipulierte Webfonts einbinden. Auf einem Testrechner von heise Security führte der Exploit zu einem Absturz des X-Window-Systems. Laut dem Exploit-Code passiert dies, wenn das Programm nicht die korrekte Adresse zum Ablegen des Shellcodes findet.
Von der Sicherheitslücke betroffen sind die Binärtreiber von Nvidia in Version v8774 und v8762 für Linux. Möglicherweise enthalten auch die Treiber für FreeBSD und Solaris sowie ältere Versionen für Linux den Fehler. Bislang gibt es kein Update von Nvidia, das die Lücke schließen würde. Bis ein aktualisierter Treiber bereitsteht, sollten betroffene Anwender in ihrer x11-Konfiguration den quelloffenen nv-Treiber anstatt des fehlerhaften Nvidia-Treibers eintragen.
Proprietäre Closed-Source-Treiber sind der Linux-Gemeinde schon länger ein Dorn im Auge. Bereits vor knapp einem Jahr etwa diskutierten die Kernel-Entwickler, wie man Closed-Source-Treiber aus dem Kernel aussperren könnte.[/b]

Was viele vergessen ist, daß Open Source Produkte eher unsicher als sicher sind. ;)

Nopoman
20.10.2006, 21:18
Die Sicherheitsdiskussion finde ich ehrlich gesagt recht einschläfernd. Jedes Betriebssystem hat Sicherheitslücken, alles andere wäre schlichtweg gelogen oder blauäugig. Viel wichtiger finde ich aber die Frage, wofür eine Person den Computer benutzt, um beantworten zu können, ob Linux eine Alternative wäre. Deshalb also zu den initialen Fragen:

<div class='quotetop'>ZITAT</div>Welche Distribution?[/b]

Das ist Geschmackssache. Für den Einstieg eignen sich meiner Meinung nach folgende Distributionen, wobei die Liste sicher noch erweitert werden kann:

- Ubuntu. Diese Distribution hat eine sehr freundliche und große Community, die Dir bei Problemen sicher gerne weiterhilft. Es ist auch völlig egal, ob Du Kubuntu mit KDE oder Ubuntu mit Gnome nimmst. Auch die Wahl der grafischen Oberfläche ist Geschmackssache und auf beiden Systemen lässt sich die jeweils andere Oberfläche nachrüsten.

- SUSE bzw. openSUSE. Der Vorteil ist hier, dass SUSE in Firmen recht oft zum Einsatz kommt. Du würdest Dir also unter Umständen Know-How aneignen, das Dir im Beruf von Vorteil gereich kann.

- Mandriva. Diese Distribution ist wie openSUSE in der standardmäßigen Installation sehr umfangreich. Die Verwendung dieses Linux hängt bei Einsteigern oftmals davon ab, ob die vorhandene Hardware gleich erkannt wird.

Von allen dreien gibt es Live-CD, mit denen Du die Systeme ausprobieren kannst, ohne die Daten auf Deiner Festplatte zu verändern. Live-CD eignen sich damit sehr gut, um "das Feeling" einer Distribution einmal auszuprobieren. Sich eingewöhnen tut man aber nur, wenn man das System auf der Festplatte installiert und auch einmal das ein oder andere Problem gelöst hat. Also schau Dir die Versionen an, entscheide aus dem Bauch heraus und beschäftige Dich damit.

<div class='quotetop'>ZITAT</div>Linux alone oder +XP?)...[/b]

Ich würde zu "+XP" raten. Anfangs wirst Du hier oder da scheitern und da hilft es, ein funktionierendes XP zu haben.

<div class='quotetop'>ZITAT</div>ist Linux wirklich um vieles sicherer als XP[/b]

Wie oben bereits erwähnt hat jedes OS Sicherheitslücken. Linux ist aber noch immer recht unattraktiv für Malwareschreiber und deshalb könnte man sagen, dass Linux-Distributionen momentan sicherer sind als Windows. Allerdings kann sich das mit der Zeit und der Verbreitung ändern, deshalb sollte es nicht DAS Argument für den Umstieg sein.

<div class='quotetop'>ZITAT</div>oder gibt es noch immer noch zu viel fehlende Kompatibilität zu Programmen?[/b]

Diese Frage verstehe ich nicht. Du kannst Windows-Programme z.B. unter WINE laufen lassen, aber das ist doch nicht Sinn der Sache. Es gibt haufenweise Programme für die Distributionen und die laufen auch ohne Kompatibilitätsprobleme...

<div class='quotetop'>ZITAT</div>Ich nutze meinen Rechner ausschließlich zum Surfen, Brennen und für Office.[/b]

Surfen ist völlig problemlos. Wenn Du unter XP bereits Mozilla genutzt hast, so kannst Du das unter Linux ebenso machen und kaum einen Unterschied merken. Brennen kannst Du ebenso, nur bei Office kommt es drauf an, wie Du mit Dokumenten arbeitest. Häufig wird unter Linux OpenOffice eingesetzt, das mit MS-Office-Dokumenten noch ab und an kleinere Probleme hat. Vor allem Tabellen werden häufig nicht so exakt wie im Originaldokument dargestellt. Bist Du z.B. Schüler und schreibst Hausaufgaben, nutzt Du Office für private Korrespondenzen oder ähnliches, so wird Dir unter Linux aber kaum etwas bis gar nichts fehlen.

Für mich gibt es deshalb eine kleine Checkliste:

- Spiele ich Spiele, die nur unter Windows laufen?
- Tausche ich geschäftlich häufig Dokumente mit Personen aus, die MS-Office nutzen?
- Verwende ich Windows-Anwendungsprogramme, die nicht unter Linux laufen?

Wenn ich mindestens eine dieser Fragen mit "Ja, und es gibt keine Alternativen" beantworten kann, dann ist Linux keine Alternative zu Windows.

Replay
20.10.2006, 22:59
<div class='quotetop'>ZITAT</div>Häufig wird unter Linux OpenOffice eingesetzt, das mit MS-Office-Dokumenten noch ab und an[/b]
Na und..Dann benutzt Du halt MS Office..Das geht auch problemlos unter Linux ;)

noname3
20.10.2006, 23:02
<div class='quotetop'>ZITAT(Hellkeeper @ Oct 20 2006, 18:55 ) 16163</div>
Was viele vergessen ist, daß Open Source Produkte eher unsicher als sicher sind. ;)
[/b]

Das würd ich nicht unterstreichen. Eher ist das Gegenteil der Fall.

Ein Beispiel, das besonders kritisch ist, ist z.B. BearShare, LimeWire & co. Also Tauschbörsen basierend auf dem Gnutella Netzwerk.
BearShare ist bekanntermaßen ein Closed Source Client. Die Firma, die BearShare gemacht hat, wurde neulich von der von der Musikindustrie kontrollierten Firma iMesh aufgekauft. Jetzt rate mal welches Interesse die Musikindustrie an einem Filesharing-Client hat. Und wo du grad dabei bist, rate auch gleich was die alles in den uns unbekannten Code reinschreiben können (und bestimmt auch machen).

Und jetzt haben wir auf der anderen Seite LimeWire, das jetzt Open Source ist. Bei LimeWire kann man sich durchlesen, was das Programm so alles macht, und sogar im Zweifelsfall umschreiben. Wenn da wirklich jemand versucht bösartigen Code zu implementieren, dann entdeckt das jemand, behebt das Problem und jeder ist glücklich.
Wer behebt in Closed Source Software bösartigen Code? Niemand.

Und genau so ist es auch bei Linux und Windows. Wisst ihr exakt was Windows genau mit eurem PC macht? Wann welche Informationen an Microsoft gesendet werden?
Und wenn Windows das wirklich macht (was aus meiner Sicht nicht zu bezweifeln ist), könnt ihr das dann ändern, dass Windows das nicht mehr macht?
Bei Linux (Open Source) weiß man - entsprechende Kenntnisse vorausgesetzt - was Linux genau macht, und wenns einem nicht passt, kann man es sich im Zweifelsfall einfach umschreiben.

Und @ Nopoman: Dem stimme ich zu 100% zu.

Nopoman
20.10.2006, 23:53
<div class='quotetop'>ZITAT(Replay @ Oct 21 2006, 00:04 ) 16297</div>
Na und..Dann benutzt Du halt MS Office..Das geht auch problemlos unter Linux ;)
[/b]

Das ist immer eine Frage der Motivation. Ich nutze Linux, da ich kein Geld für Software ausgeben und ebenso keine Raubkopien einsetzen will. Da kommt MS-Office für mich nicht in Frage. Zudem habe ich zwar empfohlen, in der Übergangszeit auch XP einzusetzen, mit der Zeit sollte jedoch vollständig umgestiegen werden, da man nur im alltäglichen Gebrauch lernt, ein neues System zu bedienen. Und bei "Umsteigen, aber dann richtig" passt MS-Software einfach nicht mehr ins Konzept. Aber letztlich muss das jeder selbst wissen.

Devil Jin
21.10.2006, 08:18
Eigentlich ist es wurscht ob man Windows, Linux oder Mac verwendet, solang es seinen Anforderungen entspricht. Man besten du machst eine Liste, also Pro + Contra, also etwa so:

Windows Linux
teuer teils kostenlos
mehr Spiele weniger Spiele
usw. usw.

nalye
21.10.2006, 11:43
Distributionen zum Reinschnuppern

Knoppix:
Vorteile:

* Bootet komplett von CD und ist dann sofort einsatzbereit
* Trotzdem recht vollständig da Browser, Office etc. verfügbar
* Man muss es nicht installieren um es zu probieren
* Ganz gut brauchbar um Daten einer zerschossenen Installation zu sichern da es recht viele Dateisysteme kennt
Nachteile:

* Recht langsam da alles von CD geladen wird
* Recht speicherintensiv denn das komplette OS im RAM gehalten wird.
* Alle Einstellungen, die man vorgenommen hat sind beim nächsten Neustart weg
Fazit:
Zum Ausprobieren und Daten sichern sehr gut geeignet, zum täglichen Arbeiten wiederum nicht.

Instant-Distris (Umrühren und fertig )

SuSE-Linux:
Vorteile:

* Recht einfach zu installieren auch mit wenig Vorkenntnissen.
* Gute Lokalisierung.
* Gute automatische Hardwareerkennung.
* Gute Handbücher bei der Kaufversion.
* Einfach einzurichten dank Yast2.
* Einfach upzudaten mit YOU wenn man nicht rumgebastelt hat.
* Die Kaufversion ist mit sehr viel Software bestückt.
Nachteile:

* Die Installation neigt dazu recht fett zu werden.
* SuSE neigt dazu eigene gepatchte Kernel zu verwenden. Deswegen kann es Schwierigkeiten bei neueren Standard-Kerneln geben.
* Installation distributionsfremder Software mit recht viel Umständen verbunden wenn diese Software nicht an die verwendete SuSE-Distri angepasst ist (Paketformat etc.).
Sonstiges:

* Sehr KDE-lastig.
* SuSE kocht oft ein eigenes Süppchen bezüglich der Konfiguration.
Fazit:
Ganz gut für Einsteiger geeignet, aber nicht für DAUs. Man sollte schon wissen wie man eine Festplatte partitioniert und auch z.B. die Daten seines Monitors kennen. Auch vor gelegentlichem Lesen von Dokumentationen sollte man nicht zurückschrecken.


Mandrake-Linux:
Vorteile:

* Recht einfach zu installieren auch mit wenig Vorkenntnissen.
* Gute automatische Hardwareerkennung.
* Einfach einzurichten dank des MDK Controlcenter.
* Einfach upzudaten wenn man nicht rumgebastelt hat.
* Die Kaufversion ist mit sehr viel Software bestückt.
* Man kann in vielen Fällen Pakete verwenden, die für Redhat-Linux erstellt wurden.
Nachteile:

* Mandrake neigt dazu buggy zu sein. Man sollte direkt nach der Installation die Installation updaten.
* Die Installation neigt dazu recht fett zu werden.
* Installation distributionsfremder Software mit recht viel Umständen verbunden wenn diese Software nicht an die verwendete Mandrake-Distri angepasst ist (Paketformat etc.).
Sonstiges:

* Sehr KDE-lastig.
Fazit:
Siehe Fazit von SuSE-Linux.

Fedora Core:
Vorteile:

* Recht einfach zu installieren auch mit wenig Vorkenntnissen.
* Gute Lokalisierung.
* Exzellente automatische Hardwareerkennung.
* Einfach upzudaten mit apt/synaptic.
* Sehr viel distributionsfremde aber angepasste Software im Internet verfügbar.
Nachteile:

* Nicht ganz so einsteigerfreundlich wie Mandrake- oder SuSE-Linux.
* Kann auch recht buggy sein.
Sonstiges:

* GNOME-lastig.
* Man muss öfter zur Konsole greifen.
* Kein All-in-one-Konfigurationstool sondern viele spezialisierte Tools für bestimmte Zwecke.
Fazit:
Immer noch recht einsteigerfreundlich aber man sollte wirklich wissen was man tut. Auch für DAUs ziemlich ungeeignet.

Geek-/Computerfreak-Distris

Gentoo-Linux:
Vorteile:

* Sehr konsistent da bei der Installation standardmässig alles kompiliert wird.
* Man kann den Optimierungslevel/Prozessorarchitektur des Codes selbst bestimmen (Binärpakete ausgenommen).
* Man kann mittels der USE-Variable auch Features/Eigenschaften/Abhängigkeiten bestimmter Programme bestimmen.
* Extrem viele Anwendungen verfügbar.
* Sehr gute Auflösung der Abhängigkeiten.
* Neue Versionen der Programme recht schnell verfügbar.
Nachteile:

* Sehr lange Installationszeit (2 Tage sollte man einplannen).
* Auch recht lange Installation grösserer Programmpakete.
* Im Normalfall sehr viel Linux-Knowhow nötig um Gentoo zu installieren/administrieren.
* Ziemlich schlechte deutsche Lokalisierung (falls überhaupt vorhanden).
Sonstiges:

* Sehr konsolenlastig. Man sollte also da Kenntnisse schon haben.
* Extrem flexibel. Das erfordert wiederum, daß man weiss was man überhaupt will.
* Durch die Lange Installationszeit sollte man einiges an Geduld mitbringen.
Fazit:
Gentoo ist keine Distribution im eigentlichen Sinne. Es ist eine Minimalinstallation, zu der man die benötigten Programme hinzuinstalliert. Dadurch sehr flexibel aber man muss ganz genau wissen was man tut und was man überhaupt braucht. Durch die verschiedenen Möglichkeiten die Codegenerierung zu beeinflussen kann man die Installation auf die eigene Rechnerarchitektur anpassen und man hat die Möglichkeit nicht benötigte Features abzuschalten. Das macht Gentoo potenziell schlanker als Installationen anderer Distributionen. Der Preis dafür ist die sehr lange Installationszeit. Und die Administration ist zumindest anfangs recht konsolenlastig.

Debian-Linux/Ubuntu-Linux:
Vorteile:

* Sehr stabil wenn man den stable-Zweig nutzt.
* Hardwareerkennung im neuen Debian-Installer.
* Sehr viel Software verfügbar.
* Recht einfach upzudaten mittels apt/synaptic.
* Software auch schnell verfügbar im unstable/testing-Zweig.
* Ausschliesslich Opensource-Software wird offiziell verwendet.
Nachteile:

* Software meist (sehr) veraltet im stable-Zweig (gilt nicht für Ubuntu).
* Abhängigkeitsauflösung nicht immer zuverlässig/konsequent speziell im unstable-/testing-Zweig.
* Proprietäre Binärtreiber nicht mittels apt/synaptic verfügbar ohne Fummelei.
* Ausschliesslich Opensource-Software wird offiziell verwendet.
Fazit:
Debian ist sehr gut wenn es auf hohe Stabilität und Zuverlässigkeit ankommt. Speziell wenn man den stable-Zweig nutzt. Auch ist diese Distribution recht flexibel, da sie z.B. keinen Desktop etc. bevorzugt/vernachlässigt etc. Im neuen Debian-Installer ist auch Hardwareerkennung drinne, sodaß man nicht mehr viel fummeln muss etc. Man sollte aber auch bei Debian sich mit der Konsole auskennen und auch ohne ein GUI den Internetzugang einrichten können.

Arch-Linux:
Vorteile:

* Pakete sehr aktuell.
* Sehr viel Software im Repository verfügbar.
* Für Geek-Distris einfach zu konfigurieren da nur wenige Konfigurationdateien.
* Auch Closedsource-Software offiziell verfügbar (Treiber, PlugIns etc.).
Nachteile:

* Sehr magere Installationsanleitung/Dokumentation.
* Die Installationsroutine kann verwirrend sein.
Fazit:
Arch-Linux erinnert leicht an Debian von der Installation und vom Handling her. Die Pakete sind dafür sehr aktuell und trotzdem stabil und im Gegensatz zu Debian gibt es auch Closedsource-Software, die offiziell unterstützt wird. Leider ist die Installationsanleitung sehr knapp ausgefallen und sie deckt bei weitem nicht alles ab. Nach weiteren Infos muss man suchen. Deshalb ist Arch-Linux eher was für Linux-Kenner.

ich kann dir knoppix empfehlen... geniale hw-erkennung und basiert auf debian!

Das-Baum-
22.10.2006, 20:03
so ich hab mich dann auch mal entschieden linus einfach mal auszuprobieren,
werde mir kubuntu zu legen...
13% hab ichs chpon... nur noch 5 stunden und ich habe es geladen!

flamr
24.10.2006, 18:55
Ich hab auch vor auf Linux umzusteigen aber wie sieht das mit der Kompatibilität von Steam und Kubuntu aus???
Denn auf Source kann ich nicht verzichten und außerdem waeren dann meine m8´s ziehmlich sauer .

Replay
24.10.2006, 18:57
Mal so, mal so. Aber eigentlich läuft steam in Verbindung mit Cedega bzw. auch Wine wunderbar...

flamr
24.10.2006, 19:09
naja ich lad mir mal 2-3 drei Linux Versionen und probier ein bisschen rum.

kyrus
25.10.2006, 13:15
Ich hab mich jetzt hiermal ganz durchgelesen und muss sagen, dass die Diskusion echt gut ist.

Windows, Linux oder Mac, das muss jeder für sich entscheiden, man sollte aber jedem BS seine Chance geben.

Ich für meinen Teil will Microsoft nicht länger unterstützen ,deswegen lade ich mir gerade eine Kubuntu Version runter, als Live-CD, die man dann später auch installieren kann. Ich will es erstmal testen und dann wahrscheinlich ganz umsteigen. Wenn er meine WLAN-Karte erkennt steig ich bestimmt um. Denn so wie ich das verstanden habe, kann man auch unter Linux mit Wine oder Cedega manche Programme und Spiele zum Laufen bekommen.

Da ich eh mehr Multimedia mache, also Musik und Videos gucken und I-Net surfen, sollte Linux okay sein. Spielen tue ich sehr sehr selten.

Für Grafikdesign und so soll auch Mac sehr gut sein, was mir von optischen am Besten gefällt. Leider ist mir das dann doch zu teuer ...

Also dann ... ich teste jetzt auch mal Linux, und wenn ich Fragen habe, dann frag ich hier einfach, anscheinend gibt es ja genug Linux User, die gerne helfen :D

cu
kyrus

EDIT://

mir ist noch ne Frage eingefallen und zwar:

Was für ein Festplatten Typ brauche ich ? FAT32,FAT oder NTFS oder en anderes ? Ich lade gerade die aktuelle Kubuntu Stable Version.

nalye
25.10.2006, 14:04
linux formatiert sich seine partition entweder in ext2, ext3 oder reiserfs...
am besten legst du eine 10gb-partition an, welche du dann entsprechend formatierst (windows liegt meistens auf "/dev/hda1")...

//edit: daran mußt du dich auch gewöhnen: "C:\", "D:\" usw. gibts nicht mehr, sondern nur noch "/dev/hdX"

kyrus
25.10.2006, 16:09
<div class='quotetop'>ZITAT(nalye @ Oct 25 2006, 15:09 ) 19246</div>
linux formatiert sich seine partition entweder in ext2, ext3 oder reiserfs...
am besten legst du eine 10gb-partition an, welche du dann entsprechend formatierst (windows liegt meistens auf "/dev/hda1")...

//edit: daran mußt du dich auch gewöhnen: "C:\", "D:\" usw. gibts nicht mehr, sondern nur noch "/dev/hdX"
[/b]

Danke für die Info, ich mach mir dann mit PartionMagic ne 25 GB Platte.

Ich hab mir jetzt mal die Kubuntu Version geladen, die man von CD starten kann, leider kommt da bei mir nix. Sie kopiert zwar Sachen rüber und macht und macht, und dann steht da Kubuntu und unten Drunter sowas wie en Ladebalken ,der sich jetzt innerhalb 3 Stunden net bewegt hat. Also das ging schonmal net :(

Jetzt hab ich mir mal Suse 10.0 geladen, auch als Live-CD.
Kennt jemand noch andere Versionen ?
Wenn ja, dann bitte mal posten mit Namen und Downloadlink, wäre sehr nett


cu
kyrus

nalye
25.10.2006, 16:31
such mal nach knoppix...
hat so ziemlich die beste hardwareerkennung unter den live-dcs...
starte am besten mit folgendem kommando:

knoppix lang=de screen=1024x768 depth=24 desktop=kde

die auflösung evtl noch anpassen, aber viele leute haben probleme, die cd zu starten, wenn nicht explizit die auflösung angegeben wird...
kde ist so ziemlich der windowsähnlichste wm den ich kenne. brauch zwar ordentlich ressourcen, aber immer noch weniger als xp ;-)

wenn du dir irgendwann mal knoppix installieren willst, dann öffne die konsole und gib sudo knoppix-installer ein. der rest erklärt sich von selber.

kyrus
25.10.2006, 19:13
<div class='quotetop'>ZITAT(nalye @ Oct 25 2006, 16:36 ) 19367</div>
such mal nach knoppix...
hat so ziemlich die beste hardwareerkennung unter den live-dcs...
starte am besten mit folgendem kommando:

knoppix lang=de screen=1024x768 depth=24 desktop=kde

die auflösung evtl noch anpassen, aber viele leute haben probleme, die cd zu starten, wenn nicht explizit die auflösung angegeben wird...
kde ist so ziemlich der windowsähnlichste wm den ich kenne. brauch zwar ordentlich ressourcen, aber immer noch weniger als xp ;-)

wenn du dir irgendwann mal knoppix installieren willst, dann öffne die konsole und gib sudo knoppix-installer ein. der rest erklärt sich von selber.
[/b]


Vielen Dank
Knoppix hab ich schonmal gehört, bin aber net mehr draufgekommen :blush: :rolleyes:

Werde es morgen mal probieren .. ich hoffe der erkennt mein WLAN Adapter, wenn net muss ich das mit ner Software machen ... mal schauen .. jeder Anfang ist schwer :yes:


So, hab Knoppix mal drauf gemacht bzw die Live CD probiert und muss sagen ist soweit okay, aber er erkennt meinen WLAN Adapter net.
Da ich ja noch en Notebook habe, en recht gutes vom Juni 2006, will ich darauf Linux installieren.

Nun die Frage, welches Linux nehmen, denn ich hab mich bei Knoppix mal umgeschaut, und die raten selber kein Knoppix zu installieren sondern nur Live-CD Version, was ich aber net will, denn ich will es ja als richtiges BS nehmen.

Soll ich mir jetzt das neue Suse 10.x laden oder was anderes ?
Was würdet ihr empfehlen. Ich hatte auch mal RedHat 8 oder so, is das gut ? Bzw. gibt es da ein neues kostenloses davon ? Wäre nett, wenn ihr mir helfen würdet ....



EDIT://

So, ich lade mir jetzt gerade das SuseLinux 10.x runter, und installiere dass dann auf em notebook

nalye
06.11.2006, 23:42
laß ma hören, wies dir so ergangen is...

1138
13.11.2006, 16:27
Hi
Hab mir jetzt nicht den ganzen Thread durchgelesen.
Bin vor ca. 2 Monaten umgestiegen für meine alte P2 Mühle, und ich bin bis jetzt sehr zufrieden.
Hab auch erst mit Knoppix geschnuppert und nun Mandriva One runtergeladen (ein RedHat Abkömmling iirc). Ist sehr komplett und für den Anfang leicht, da man kaum in die Konsole muss. Das Paketsystem (rpm) ist auch ok. KDE Desktop werd ich demnächst runter schmeissen und FluxBox drauf tun, weil das weniger Ressourcen frisst (Hab nur 256 RAM und das rattert ganz schön)
(X)Ubuntu soll recht gut sein, kenn ich aber nicht. Von Suse hör ich irgendwie nichts gutes.
Wenn ich gross bin :D, sprich mehr Erfahrung hab will ich mir Gentoo ziehen.
Benutze den PC für Inet, Programmierung und Dokumente schreiben (Latex)

Bla
05.12.2006, 23:38
Ich bin nun auch komplett auf Linux umgestiegen. Windows war einfach zu langweilig. Habe mir gleich zu anfang Arch-Linux geholt und Fluxbox als Window Manager. Hat eine ganze Woche gedauert bis ich es zum laufen bekam, aber dadurch hat man schonmal viel gelernt -g-.
Aeltere spiele kann man ja auch teilweise per Wine zocken [CS:S klappt einwandfrei]. Ich bin recht zufrieden damit und Linux ist einfach logischer aufgebaut.

thesystem
06.12.2006, 18:51
Ich habe inzwischen auch meinen Server und meinen "normalen" Desktop-PC auf Ubuntu umgestellt, und bin sehr sehr zufrieden :)

koch
26.01.2007, 02:27
so, ich hab das alte ding hier grad mal wieder ausgegraben, da ich nach 4 frustrierenden wochen mit einem zickigen xp (mein parallel installiertes vista war recht brav in der zeit) keine lust mehr auf den mist hatte und jetzt umgestiegen bin.
im moment läuft suse 10.2/kde.
man muss sich schon umgewöhnen, aber alleine die 3d-desktop-effekte lassen vista blass aussehen.
aber das sind ja eh nur nette nebeneffekte. ich bin bisjetzt trotz der schwierigkeiten beim einarbeiten super zufrieden.
im moment läuft auch nur linux, windows wird zwar irgendwann wiederkommen und eine (hoffentlich) friedliche koexistenz mit linux eingehen, aber momentan kann ich echt drauf verzichten.

Bruciforce
08.03.2007, 13:41
Linux find ich nicht gut
Windows ist meiner Meinung nach das beste
:thumbsup:

lame-on
08.03.2007, 17:27
moin.
Hab mir mal das Thema durchgelesen und möchte auch mal was beitragen.

Ich bin vor ca nem Jahr auf Debian umgestiegen und kann dazu sagen:

- der Linux Kernel ist, wenn er optimiert ist wesentlich schneller als ein Windows Kernel (den kann man ja auch nicht optimieren)

- Die Geschwindigkeit des Systemstarts hängt immer an der Distri, bzw deren Konfiguration

- Sehr geil ist, dass man eine Linux Installation i.d.R. problemlos auf eine andere Maschine portieren kann. Ich hatte z.B. einen 600Mhz laptop, mit meinem konfigurierten System drauf, hab ich einfach nen neuen Kernel konfiguriert, die Platte in mein 1,5Ghz Thinkpad gesteckt, läuft.

- Benutzerfreundlichkeit:
- Es gibt funktionierende Programme für Linux. V.A. was Programmierung etc angeht, wirst du daran Freude haben. Schon mal versucht, unter Windows irgendwas zu kompilieren? Ist nicht unmöglich, aber schwieriger.

- mal eben ein Programm installieren um kurz mal was zu machen: nahezu unmöglich, leider. Bei jeder Programminstallation gibt es irgendwas schwieriges, irgendn anderes Modul fehlt, irgendwelche conf dateien wollen editiert werden etc

- Wlantreiber, NTFS write support, windows Progs emulieren...... ist möglich, aber n bisschen schwieriger...

- zig Desktops auf denen man noch mehr Programme offen haben kann: genial

- mit nem bisschen Basiswissen eröffnet dir die Konsole ungeahnte Möglichkeiten, Stabelverarbeitung wie man sie unter Windows schwer nur realisieren kann.

-Sicherheit:
- im Prinzip dasselbe wie bei Windows... wenn man sich darum kümmert, kann man ein (halbwegs) sicheres System aufsetzen, wenn man jedoch immer als root arbeitet und alle ports öffnet, die man findet, ist es halt unsicher. Der Kernel und auch die Programme haben genau wie unter Windows diverse Fehler. Wahrscheinlich ungefähr gleich viele.
Auf keinen Fall sollte man auf die Idee kommen, zu glauben, nur weil Linux dran steht ist das System sicher. Sicherheit ist immer relativ und hängt in großem Maße von Administrator und Benutzer und deren Sachverstand ab.

FAZIT:
- wenn du keine Zeit/Lust hast, Systemdateien zu editieren, dich genauer mit der Funktion von bestimmten Dingen zu befassen, und eine niedrige Frustrationstoleranz hast, ist Linux (und zwar jede distri) nix für dich.

- wenn du ein unendlich skalierbares System, das einmal eingerichtet sehr lange funktionieren wird haben willst, solltest du mal ein wenig mit Linux herumprobieren. Ich würde dir Debian testing empfehlen, da es relativ leicht zu handhaben ist und trotzdem alles konfigurierbar ist, wie du es habne willst.
Du wirst mit Sicherheit nicht innerhalb der ersten paar Wochen komplett auf Windows verzichten können und kein Manual mehr benötigen, aber wie lange hast du benötigt um dir dein Windows Wissen anzueignen?