Freddy
23.10.2008, 12:06
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Berlin – Zum zweiten Mal bestreitet Hertha BSC ab Donnerstag (23.10.2008, 20.30 Uhr) eine Gruppenphase im UEFA-Cup. Erster Gegner im Olympiastadion ist Benfica Lissabon, das als Fünftplatzierter der portugiesischen Meisterschaft nach Berlin reist.
Fragezeichen hinter Andrey Voronin
Personell muss Trainer Lucien Favre wenig umstellen an diesem ersten Spieltag des Wettbewerbs. Allein Herthas Angreifer Andrey Voronin droht gegen die Portugiesen auszufallen, eine Muskelverhärtung gefährdet derzeit den Einsatz des Ukrainers, der an den vergangenen Trainingseinheiten nicht teilnehmen konnte. Möglich ist daher die Rückkehr von Marko Pantelic. Ansonsten kann Favre auf all die Akteure zurückgreifen, die bereits dem Kader gegen den VfB Stuttgart angehörten.
Der Respekt vor dem portugiesischen Rekordmeister ist zwar groß, "wir können diese Mannschaft aber schlagen", betont Favre. "Wir treten als Einheit auf, wir geben alles." Dennoch weiß der Schweizer: "Diese Gruppe ist sehr eng, das Niveau ist hoch, die anderen sind daran gewöhnt in der Champions League zu spielen." Nicht allein sein großer Name macht den Klub auch heute noch zu einer großen Adresse im europäischen Fußball.
"Die Mannschaft hat Substanz und Power"
"Benfica besitzt aktuell eine sehr gute Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern", so Herthas Vorsitzender der Geschäftsführung Dieter Hoeneß. Und Favre ergänzt: "Die Mannschaft hat Substanz und Power. Cardozo ist Nationalstürmer in Paraguay, dazu Di María, Nunu Gomes und auch Reyes, der schon für Real Madrid gespielt hat." Der Argentinier Pablo Aimar hingegen, der im Sommer von Real Saragossa nach Lissabon wechselte, ist aufgrund einer Verletzung nicht einsatzfähig. Das Training des Vorjahresvierten leitet inzwischen Quique Sánchez Flores. Der Spanier, im Frühjahr aus Valencia gekommen, rangiert mit seiner Mannschaft nach fünf Spieltagen noch ungeschlagen an fünfter Position. Gegen den Drittligisten FC Penafiel war Benfica zuletzt in die vierte Pokalrunde eingezogen.
Hoeneß selbst hat gute Erinnerungen an Benfica Lissabon. Als Stürmer des FC Bayern erzielte er im Herbst 1981 drei Tore gegen den portugiesischen Meister. Lob für diese Leistung sprach ihm auch Lucien Favre aus, der die Tore gesehen hat. "Sie waren sehr gut gemacht." Und wichtig waren sie. Dank des deutlichen Erfolgs im Rückspiel meisterten die Münchner das Achtelfinale der Champions League. Allein im Finale mussten sie sich dem englischen Vertreter Aston Villa mit 0:1 und ohne Hoeneß-Treffer geschlagen geben. Im Viertel- und im Halbfinale war Dieter Hoeneß zuvor noch erfolgreich gewesen.
so jetzt müssen wir mal zeigen das wir international dazu gehören:yes:
Den grauenhaften Grottenkick den sie momentan spielen will ich auf keinen Fall sehen.....Konter-Fussball und vorwärts nach vorne......
Ein Sprichwort sagt: "Angriff ist die beste Verteidigung "
mein Tip ohne Voronin 3:1 :yes:
Arne Friedrich hat keine Angst vor Benfica Lissabon
Gegen Benfica Lissabon startet Hertha BSC heute in die Gruppenphase im Uefa-Pokal. Dann will der Mannschaftskapitän den portugiesischen Rekordmeister spüren lassen, wer in Berlin der Hausherr ist. Mit Morgenpost Online sprach Arne Friedrich über seine Führungsrolle im Team.
Von Daniel Stolpe
Mit 63 Länderspielen für Deutschland ist Arne Friedrich (29) der Anführer bei Hertha BSC. Auf seine Erfahrung kommt es an, wenn die junge Berliner Mannschaft heute Abend mit einem Heimspiel gegen Benfica Lissabon (20.45 Uhr, ZDF live) in die Gruppenphase des Uefa-Pokals startet. Die Morgenpost Online sprach mit Friedrich über das Treffen mit Portugals Rekordmeister und seine Rolle als Führungsspieler.
Morgenpost Online: Herr Friedrich, denken Sie noch häufig an den 19. Juni 2008?
Arne Friedrich: War an dem Tag das EM-Endspiel gegen Spanien?
Morgenpost Online: Fast. An dem Tag spielten Sie beim 3:2 im Viertelfinale gegen Portugal in der öffentlichen Wahrnehmung eines Ihrer besten Länderspiele.
Arne Friedrich: Stimmt, ich spielte gegen Cristiano Ronaldo und es lief gut für mich und die Mannschaft. Aber Fußball ist Tagesgeschäft; sich auf der Vergangenheit auszuruhen, ist gefährlich. Mich interessiert, wie wir heute Benfica Lissabon schlagen.
Morgenpost Online: Nämlich?
Arne Friedrich: Indem wir zeigen, dass wir ein Heimspiel haben und dass hier nichts zu holen ist. Da braucht es Aggressivität, wir dürfen aber auch das Fußballspielen nicht vergessen.
Morgenpost Online: Wie wichtig war der erste Heimsieg der Saison am Samstag gegen den VfB Stuttgart?
Arne Friedrich: Ungemein wichtig. Wir wollen dahin zurück, dass die Gegner nicht gerne nach Berlin kommen.
Morgenpost Online: Wartet mit Portugals Rekordmeister rein von der Prominenz des Gegners heute das bedeutendste Klubspiel Ihrer Karriere auf Sie?
Arne Friedrich: Auf internationaler Ebene - sicher. Mit der Nationalmannschaft habe ich gegen alle Großen gespielt. Mit Hertha hatten wir selten große Gegner, und wenn, sind wir an ihnen gescheitert. Deshalb werden alle vier Spiele in der Gruppenphase für uns besondere Spiele; auch für mich. Zumal, da mir noch die Ehre zukommt, die Mannschaft als Kapitän aufs Feld zu führen.
Morgenpost Online: Warum tat Hertha sich in früheren Jahren im Uefa-Cup häufig so schwer?
Arne Friedrich: Nehmen Sie den DFB-Pokal ruhig dazu. In so kurzen Wettbewerben haben wir in den letzten Jahren immer alt ausgesehen, es nie auf den Punkt gebracht.
Morgenpost Online: Heute Abend schaut Fußball-Deutschland 90 Minuten lang exklusiv auf Hertha. Ist die Mannschaft reif für diese Herausforderung?
Arne Friedrich: Das hoffe ich schwer. Dass Fußball-Deutschland zuschaut, sollte uns aber keine Angst bereiten. Beim WM-Eröffnungsspiel gegen Costa Rica haben 2006 zwei Milliarden Menschen zugeschaut. So viele werden es heute nicht sein. Außerdem ist es ja nicht so, dass wir ganz überrascht sein werden; wir haben einige Spieler mit sehr viel Erfahrung: Drobny, Pantelic, Simunic, von Bergen, Dardai, Woronin...
Morgenpost Online: Trotzdem: Was geht in einem jungen Spieler vor, wenn er erstmals einen so großen Namen vor der Brust hat?
Arne Friedrich: Der eine macht sich Gedanken und hofft, dass er keinen Fehler macht. Andere freuen sich auf das Erlebnis. Bei mir war es eine Mischung aus beidem: Ich habe einerseits darüber nachgedacht, was auf mich zukommt, habe mich gleichzeitig aber auf die Spiele gefreut.
Morgenpost Online: Werden Sie unmittelbar vor dem Gang aufs Feld noch ein paar Worte an die Kollegen richten?
Arne Friedrich: Als Kapitän sage ich des Öfteren was. Bis jetzt habe ich mir nichts Spezielles überlegt.
Morgenpost Online: Generell wirken Sie weiter gereift. Mehr denn je sprechen Sie Missstände kritisch an, scheuen keine negative Beurteilung. Haben Sie sich ein neues Image verordnet, oder ist das Teil Ihrer Entwicklung?
Arne Friedrich: Sich künstlich ein Image anlegen zu wollen, wäre der völlig falsche Weg. Menschen reifen im Lauf der Zeit, ich habe mit Hertha und vor allem dem Nationalteam viel Erfahrung gesammelt und versucht, mir das eine oder andere von Leuten mit noch mehr Erfahrung abzuschauen. Das hat mich geprägt.
Morgenpost Online: Ihr Vertrag läuft zum Saisonende aus, eine Entscheidung über Ihre sportliche Zukunft steht an. Geht es in der Gruppenphase auch darum, zu erkennen, dass Hertha Ihnen die gewünschte internationale Perspektive bieten kann?
Arne Friedrich: Sicher spielen mehrere Kriterien eine Rolle, wenn man als Profi vor der angesprochenen Entscheidung steht. Und natürlich ist die Perspektive, regelmäßig international dabei zu sein, wichtig. Aber es ist eben nur eines der Kriterien.
Morgenpost Online: Sowohl Hertha als auch Sie sagen, Weihnachten wäre ein guter Zeitpunkt, an dem eine Entscheidung bezüglich Ihrer Zukunft gefallen sein soll.
Arne Friedrich: Weihnachten ist ein Termin, von dem wir sagten: Bis dahin könnte eine Entscheidung feststehen. Will sagen: Es macht für alle Beteiligten Sinn, nicht auf den letzten Drücker zu wissen, woran man ist. Aber es geht nicht um ein oder zwei Wochen.
Freddy
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Berlin – Zum zweiten Mal bestreitet Hertha BSC ab Donnerstag (23.10.2008, 20.30 Uhr) eine Gruppenphase im UEFA-Cup. Erster Gegner im Olympiastadion ist Benfica Lissabon, das als Fünftplatzierter der portugiesischen Meisterschaft nach Berlin reist.
Fragezeichen hinter Andrey Voronin
Personell muss Trainer Lucien Favre wenig umstellen an diesem ersten Spieltag des Wettbewerbs. Allein Herthas Angreifer Andrey Voronin droht gegen die Portugiesen auszufallen, eine Muskelverhärtung gefährdet derzeit den Einsatz des Ukrainers, der an den vergangenen Trainingseinheiten nicht teilnehmen konnte. Möglich ist daher die Rückkehr von Marko Pantelic. Ansonsten kann Favre auf all die Akteure zurückgreifen, die bereits dem Kader gegen den VfB Stuttgart angehörten.
Der Respekt vor dem portugiesischen Rekordmeister ist zwar groß, "wir können diese Mannschaft aber schlagen", betont Favre. "Wir treten als Einheit auf, wir geben alles." Dennoch weiß der Schweizer: "Diese Gruppe ist sehr eng, das Niveau ist hoch, die anderen sind daran gewöhnt in der Champions League zu spielen." Nicht allein sein großer Name macht den Klub auch heute noch zu einer großen Adresse im europäischen Fußball.
"Die Mannschaft hat Substanz und Power"
"Benfica besitzt aktuell eine sehr gute Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern", so Herthas Vorsitzender der Geschäftsführung Dieter Hoeneß. Und Favre ergänzt: "Die Mannschaft hat Substanz und Power. Cardozo ist Nationalstürmer in Paraguay, dazu Di María, Nunu Gomes und auch Reyes, der schon für Real Madrid gespielt hat." Der Argentinier Pablo Aimar hingegen, der im Sommer von Real Saragossa nach Lissabon wechselte, ist aufgrund einer Verletzung nicht einsatzfähig. Das Training des Vorjahresvierten leitet inzwischen Quique Sánchez Flores. Der Spanier, im Frühjahr aus Valencia gekommen, rangiert mit seiner Mannschaft nach fünf Spieltagen noch ungeschlagen an fünfter Position. Gegen den Drittligisten FC Penafiel war Benfica zuletzt in die vierte Pokalrunde eingezogen.
Hoeneß selbst hat gute Erinnerungen an Benfica Lissabon. Als Stürmer des FC Bayern erzielte er im Herbst 1981 drei Tore gegen den portugiesischen Meister. Lob für diese Leistung sprach ihm auch Lucien Favre aus, der die Tore gesehen hat. "Sie waren sehr gut gemacht." Und wichtig waren sie. Dank des deutlichen Erfolgs im Rückspiel meisterten die Münchner das Achtelfinale der Champions League. Allein im Finale mussten sie sich dem englischen Vertreter Aston Villa mit 0:1 und ohne Hoeneß-Treffer geschlagen geben. Im Viertel- und im Halbfinale war Dieter Hoeneß zuvor noch erfolgreich gewesen.
so jetzt müssen wir mal zeigen das wir international dazu gehören:yes:
Den grauenhaften Grottenkick den sie momentan spielen will ich auf keinen Fall sehen.....Konter-Fussball und vorwärts nach vorne......
Ein Sprichwort sagt: "Angriff ist die beste Verteidigung "
mein Tip ohne Voronin 3:1 :yes:
Arne Friedrich hat keine Angst vor Benfica Lissabon
Gegen Benfica Lissabon startet Hertha BSC heute in die Gruppenphase im Uefa-Pokal. Dann will der Mannschaftskapitän den portugiesischen Rekordmeister spüren lassen, wer in Berlin der Hausherr ist. Mit Morgenpost Online sprach Arne Friedrich über seine Führungsrolle im Team.
Von Daniel Stolpe
Mit 63 Länderspielen für Deutschland ist Arne Friedrich (29) der Anführer bei Hertha BSC. Auf seine Erfahrung kommt es an, wenn die junge Berliner Mannschaft heute Abend mit einem Heimspiel gegen Benfica Lissabon (20.45 Uhr, ZDF live) in die Gruppenphase des Uefa-Pokals startet. Die Morgenpost Online sprach mit Friedrich über das Treffen mit Portugals Rekordmeister und seine Rolle als Führungsspieler.
Morgenpost Online: Herr Friedrich, denken Sie noch häufig an den 19. Juni 2008?
Arne Friedrich: War an dem Tag das EM-Endspiel gegen Spanien?
Morgenpost Online: Fast. An dem Tag spielten Sie beim 3:2 im Viertelfinale gegen Portugal in der öffentlichen Wahrnehmung eines Ihrer besten Länderspiele.
Arne Friedrich: Stimmt, ich spielte gegen Cristiano Ronaldo und es lief gut für mich und die Mannschaft. Aber Fußball ist Tagesgeschäft; sich auf der Vergangenheit auszuruhen, ist gefährlich. Mich interessiert, wie wir heute Benfica Lissabon schlagen.
Morgenpost Online: Nämlich?
Arne Friedrich: Indem wir zeigen, dass wir ein Heimspiel haben und dass hier nichts zu holen ist. Da braucht es Aggressivität, wir dürfen aber auch das Fußballspielen nicht vergessen.
Morgenpost Online: Wie wichtig war der erste Heimsieg der Saison am Samstag gegen den VfB Stuttgart?
Arne Friedrich: Ungemein wichtig. Wir wollen dahin zurück, dass die Gegner nicht gerne nach Berlin kommen.
Morgenpost Online: Wartet mit Portugals Rekordmeister rein von der Prominenz des Gegners heute das bedeutendste Klubspiel Ihrer Karriere auf Sie?
Arne Friedrich: Auf internationaler Ebene - sicher. Mit der Nationalmannschaft habe ich gegen alle Großen gespielt. Mit Hertha hatten wir selten große Gegner, und wenn, sind wir an ihnen gescheitert. Deshalb werden alle vier Spiele in der Gruppenphase für uns besondere Spiele; auch für mich. Zumal, da mir noch die Ehre zukommt, die Mannschaft als Kapitän aufs Feld zu führen.
Morgenpost Online: Warum tat Hertha sich in früheren Jahren im Uefa-Cup häufig so schwer?
Arne Friedrich: Nehmen Sie den DFB-Pokal ruhig dazu. In so kurzen Wettbewerben haben wir in den letzten Jahren immer alt ausgesehen, es nie auf den Punkt gebracht.
Morgenpost Online: Heute Abend schaut Fußball-Deutschland 90 Minuten lang exklusiv auf Hertha. Ist die Mannschaft reif für diese Herausforderung?
Arne Friedrich: Das hoffe ich schwer. Dass Fußball-Deutschland zuschaut, sollte uns aber keine Angst bereiten. Beim WM-Eröffnungsspiel gegen Costa Rica haben 2006 zwei Milliarden Menschen zugeschaut. So viele werden es heute nicht sein. Außerdem ist es ja nicht so, dass wir ganz überrascht sein werden; wir haben einige Spieler mit sehr viel Erfahrung: Drobny, Pantelic, Simunic, von Bergen, Dardai, Woronin...
Morgenpost Online: Trotzdem: Was geht in einem jungen Spieler vor, wenn er erstmals einen so großen Namen vor der Brust hat?
Arne Friedrich: Der eine macht sich Gedanken und hofft, dass er keinen Fehler macht. Andere freuen sich auf das Erlebnis. Bei mir war es eine Mischung aus beidem: Ich habe einerseits darüber nachgedacht, was auf mich zukommt, habe mich gleichzeitig aber auf die Spiele gefreut.
Morgenpost Online: Werden Sie unmittelbar vor dem Gang aufs Feld noch ein paar Worte an die Kollegen richten?
Arne Friedrich: Als Kapitän sage ich des Öfteren was. Bis jetzt habe ich mir nichts Spezielles überlegt.
Morgenpost Online: Generell wirken Sie weiter gereift. Mehr denn je sprechen Sie Missstände kritisch an, scheuen keine negative Beurteilung. Haben Sie sich ein neues Image verordnet, oder ist das Teil Ihrer Entwicklung?
Arne Friedrich: Sich künstlich ein Image anlegen zu wollen, wäre der völlig falsche Weg. Menschen reifen im Lauf der Zeit, ich habe mit Hertha und vor allem dem Nationalteam viel Erfahrung gesammelt und versucht, mir das eine oder andere von Leuten mit noch mehr Erfahrung abzuschauen. Das hat mich geprägt.
Morgenpost Online: Ihr Vertrag läuft zum Saisonende aus, eine Entscheidung über Ihre sportliche Zukunft steht an. Geht es in der Gruppenphase auch darum, zu erkennen, dass Hertha Ihnen die gewünschte internationale Perspektive bieten kann?
Arne Friedrich: Sicher spielen mehrere Kriterien eine Rolle, wenn man als Profi vor der angesprochenen Entscheidung steht. Und natürlich ist die Perspektive, regelmäßig international dabei zu sein, wichtig. Aber es ist eben nur eines der Kriterien.
Morgenpost Online: Sowohl Hertha als auch Sie sagen, Weihnachten wäre ein guter Zeitpunkt, an dem eine Entscheidung bezüglich Ihrer Zukunft gefallen sein soll.
Arne Friedrich: Weihnachten ist ein Termin, von dem wir sagten: Bis dahin könnte eine Entscheidung feststehen. Will sagen: Es macht für alle Beteiligten Sinn, nicht auf den letzten Drücker zu wissen, woran man ist. Aber es geht nicht um ein oder zwei Wochen.
Freddy